Fehlender Status für Morningtime PayEngine
Nach der Installation des kommerziellen PayEngine-Moduls von Morningtime im Magento Online Store stehen viele Bezahlmöglichkeiten für Ihren Shop zur Verfügung. Das Handling benötigt allerdings noch etwas Feintuning.

In der Übersicht der Bestellungen wird für die Bestellungen kein Status angezeigt, die mit Hilfe von PayEngine bezahlt wurden. Ohne passenden Status kann man die Liste auch nicht so filtern, daß nur die mit PayEngine bezahlten Bestellungen angezeigt werden. Dieser Filter ist jedoch für die Bearbeitung der Aufträge wichtig, da man so schnell sehen kann, für welche Aufträge Waren verschickt werden müssen.
Das Problem liegt in einem fehlenden Datensatz, der bei der Installation des PayEngine-Moduls nicht automatisch angelegt wird. Diese SQL-Anweisung legt den fehlenden Status an:
INSERT INTO sales_order_status (status,label) VALUES ('payengine_processed','PayEngine Paid');
Problem mit der Suche im Magento-Shop
Bei der Installation des Moduls Market Ready Germany wird das Modul Flagbit_FACTFinder automatisch mit installiert, das leider nicht richtig funktioniert. Zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels versucht es auf die Website magento.fact-finder.de zuzugreifen, um die Suchbegriffe dort zu hinterlassen. Das kann man nicht abstellen.
Außerdem produziert das auf dem externen Rechner einen "external server error", weshalb die Suche im eigenen Magento-Shop ebenfalls einen Fehler produziert. Dieses Verhalten läßt sich auch nicht dadurch abstellen, daß unter System -> Konfiguration -> FACT Finder das Modul deaktiviert wird. Es ist weiterhin aktiv und versucht, die Suchbegriffe nach Hause zu melden. Schade.
Deinstallieren kann man dieses Modul ebenfalls nicht, denn Market Ready Germany enthält eine Abhängigkeit darauf. Was jedoch hilft, ist die harte Methode: Im Dateisystem von Magento dieses Modul manuell deaktivieren.
Für jedes Modul in Magento gibt es eine globale Konfigurationsdatei, mit der ein Modul ein- und ausgeschaltet wird. Auf diese Weise können defekte Module im Dateisystem bleiben, jedoch inaktiv sein. Dadurch schaden sie nicht mehr.
Diese Konfigurationsdatei befindet sich im Verzeichnis app/etc/modules.
Dort wird das Modul in der Datei Flagbit_FactFinder.xml deaktiviert. Die
Datei sollte dann wie folgt aussehen:
<?xml version="1.0"?>
<config>
<modules>
<Flagbit_FactFinder>
<active>false</active>
<codePool>community</codePool>
</Flagbit_FactFinder>
</modules>
</config>
Anschließend muß der Cache neu aufgebaut werden, wenn die Konfigurationsdateien aus dem Cache verwendet werden.
Upgrade Magento from 1.5.1.0 to 1.6.0.0
Man sollte ja glauben, daß der Magento Online Shop bzw. die B2B-Plattform bekannt und verbreitet genug ist, daß ein Upgrade von der vorletzten auf die letzte stabile Version problemlos funktionieren sollte. Ist leider nicht der Fall.
Die beste Anleitung steht bei MagentoCommerce im offiziellen
Wiki. Abgesehen vom fehlerhaften Aufruf des Indexers (richtig
wäre php shell/indexer.php reindexall) schlägt dieser
Teil mit zwei Fehlern fehl.
Die angezeigte Fehlermeldung lautet
exception 'PDOException' with message 'SQLSTATE[42S22]: Column not found: 1054 Unknown column 'website_date' in 'field list'' in /var/www/lib/Zend/Db/Statement/Pdo.php:228 Next exception 'Zend_Db_Statement_Exception' with message 'SQLSTATE[42S22]: Column not found: 1054 Unknown column 'website_date' in 'field list'' in /var/www/lib/Zend/Db/Statement/Pdo.php:234
Der Hersteller Varien hat anscheinend eine Spalte in der Tabelle
catalog_product_index_website umbenannt ohne ein
passendes Upgrade-Skript hinzuzufügen, das diese Änderung im
Shop-System nachzieht. Die folgende Anweisung führt die Änderung der
Tabelle im Shop-System durch:
ALTER TABLE catalog_product_index_website CHANGE date website_date date;
PostgreSQL Support für OpenRico 2.1
OpenRico unterstützt von Hause aus viele SQL-Datenbanken im Backend, zu denen passender Code mitgeliefert wird. Bisher gehört PostgreSQL leider nicht dazu. Damit das nicht so bleibt, ist hier der Feature Request und ein Patch, der dieses Manko behebt.
Backup von Firefox-Bookmarks
Der Browser Firefox organisiert seine Bookmarks in einer kleinen Datenbank, die für jeden Nutzer in einer eigenen Datei gespeichert wird. Diese Datei kann separat gesichert werden, damit die konfigurierten Bookmarks jederzeit nach einem Unfall wieder restauriert werden können.
Mit einer einfachen Anweisung wird ein Backup der passenden Datenbank angelegt:
savelog -c 20 ~/.mozilla/firefox/*default/places.sqlite
Audio-Spur aus Flash-Videos extrahieren
Unter GNU/Linux ist es sehr einfach, aus einem Flash-Video (z.B. .flv von YouTube) die Audio-Spur zu extrahiere (bzw. zu rippen). Es wird lediglich das Werkzeug ffmpeg benötigt. In den meisten Distributionen sind die benötigten Bibliotheken und das Programm bereits enthalten. Die folgenden Befehle extrahieren die Audio-Daten in den Formaten WAV und MP3:
ffmpeg -i Quelldatey.flv audiospur.mp3 ffmpeg -i Quelldatey.flv audiospur.wav
Das Werkzeug ffmpeg ist Freie Software und steht auf anderen Plattformen ebenfalls zur Verfügung.
Firefox 3.5 auf GNU/Linux auf AMD64
Unter Debian GNU/Linux auf der AMD64-Architektur gibt es leichte Probleme nach der Installation von Firefox 3.5.x. Auf einem normalen GNU/Linux-System kann der neue Firefox keine Namen mehr auflösen. Auf Webseiten gelangt man nur noch über die IP-Nummer direkt - es sei denn, der Name ist in »/etc/hosts« eingetragen.
Der Grund dieser Probleme liegt im Avahi-Daemon, der fehlende Netzwerk-Konfiguration ausgleichen soll. In der Default-Konfiguration bei ordentlich konfiguriertem und funktionierendem Netzwerk verhindert dieses auf der AMD64-Architektur jedoch das Auflösen von Web-Adressen im neuen Firefox.
Konfiguriert wird dieses Verhalten in der Datei »/etc/nsswitch.conf«:
# hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4 hosts: files dns
Werden die »mdns«-Einträge gelöscht, so daß nur noch die nicht auskommentierte Zeile übrig bleibt, ist wieder alles in Butter und Firefox ist wieder in der Lage Webseiten darzustellen.
Audio-Spur aus m2t-Transportstream ausschneiden
Aus einem MPEG-Transportstream (MPEG_TS) soll ein Teil der Audiospur
ausgeschnitten werden. Natürlich unter GNU/Linux. Eine einfache
Möglichkeit, die Audio-Spur aus einer MPEG-Datei zu extrahieren bietet
mplayer:
mplayer -dumpaudio inputfile.m2t -dumpfile audiospur.mpeg
Mit diesem Befehl wird die gesamte Audio-Spur in eine neue MPEG-Datei
geschrieben. Unglücklicherweise scheint audacity jedoch
nicht gut mit großen Dateien klarzukommen. Wenn die Ursprungsdatei groß
ist, ist es die Audio-Spur ebenfalls. MPEG-Dateien können jedoch
problemlos zerschnitten werden.
dd if=audiospur.mpeg bs=1M skip=60 of=audiospur_cut.mpeg count=10
Mit dd wird der interessante Teil aus der Audiospur
ausgeschnitten, damit die Datei für audacity nicht zu groß
ist.

Anschließend wird die Datei bequem mit den grafischen Möglichkeiten von
audacity bearbeitet und als WAV oder (mit Hilfe von
tolame) MP3 gespeichert.
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